Änderungsschneiderin Elisabeth Schulten näht MNS für den Fonds für Krebskranke

Herzkissen fürs Brustzentrum des Bonifatius Hospital Lingen

Elisabeth Schulten, Änderungsschneiderin in Freren, ist seit Jahren mit ihrer ganzjährigen Aktion „Spende für den Fonds für Krebskranke statt Trinkgeld“ engagiert. Jetzt näht sie im Auftrag von Firmen und für Privatpersonen Mund-Nasen-Schutze. Pro verkauftem Mundschutz spendet sie 1,50 € an den Fonds für Krebskranke Lingen.

 

Änderungsschneiderin Elisabeth Schulten (li.) näht MNS mit Spendenbeitrag für den Fonds für Krebskranke, einige Exemplare holte Vorsitzende Tina Scharrenbroich (re.) dankbar ab.

Da auch Ihre Änderungsarbeiten für beispielsweise Hochzeitskleider und Geburtstags-Outfits aufgrund der Corona-Pandemie zum großen Teil weggefallen sind, hat sie auch noch 100 Herzkissen für das Brustzentrum des Bonifatius Hospitals Lingen genäht und gespendet. Schulten erklärt: „Die Kissen nehmen den Druck von der Wunde und tragen so zu einer schnelleren Genesung bei.“ Denn auch in dieser Zeit erkranken Menschen an Krebs und eine Behandlung sei notwendig.

Dem kann die Vorsitzende des Fonds für Krebskranke Lingen e.V. nur zustimmen und fügt hinzu: „Wir rechnen auch mit mehr Anfragen zur Unterstützung, da aufgrund von Kurzarbeit, Jobverlust oder Gehaltseinbußen neben der Sorge der Erkrankung mehr Menschen auch finanzielle Sorgen treffen werden.“ Umso dankbarer sei sie Elisabeth Schulten, die wiedermal auch ihr Herz für andere Menschen zeigt.